Donnerstag, 14. Oktober 2010

Kinder wachsen im Regen ...

und so kam es schließlich während des Besuches von Agua Azul und Palenque. Dafür war es nicht do heiß, wie sonst um diese Zeit. Allerdings wachsen Kinder auch sonst, also wenn sie nicht im Regen sind.


Protokoll vom 14.10.2010
Von Jill und Isabell

Der heutige Tag begann um halb 6 mit dem Frühstück, da wir um 6 Uhr in San Cristobal abfahren mussten. Wir fuhren 96 Kilometer in 2 Stunden, das ist ein Durchschnitt von 48 km/h. Schuld daran sind Schäden an der Straße, ausgelöst durch die starken Regenfälle, die bis vor 3 Wochen waren und vor allem durch etwa 260 Tope auf der Strecke. Die Straße führte durch den gebirgigen Urwald Chiapas. An der Straße gab es immer wieder kleine Siedlungen oder einzeln stehende Häuser.
Um 9 Uhr frühstückten wir in einem Restaurant neben der Straße kurz vor Ocosingo. Es gab wieder Wurst, Käse, Marmelade und Nutella und Apfelsaft, Orangensaft und Wasser. Um das Restaurant herum gab es Typisches für die Umgebung zu sehen: Kaffeebäume, Orangenbäume, Papageien und Bananenbäume-
Danach setzten wir uns in den Bus und fuhren weiter, sodass wir um 11.10 Uhr bei den Wasserfällen „Agua Azul“ ankamen.
Eine Art Park mit vielen Wasserfällen, die sehr beeindruckend waren. Als wir uns diese angeschaut hatten, zogen wir uns um. Einige gingen ins Wasser, andere hatten Angst vor Würmern, die durch Urin angelockt werden. Das Eindringen der Würmer in den Körper kann zu Unfruchtbarkeit führen. Die Angst war aber unbegründet, da es diese Würmer nur in den Tropen gibt.
Sonst war das Wasser kalt und der Boden steinig. Dann begann es zu regnen und so mussten wir aufbrechen. Auf dem Weg zum Bus bekamen manche noch eine schwarze, behaarte, angsteinflößende Spinne zu sehen. Die Mädchen zogen sich im Bus um und blockierten diesen damit für etwa 30 Minuten, denn die Jungen mussten draußen im Regen bleiben.
Um 13.10 Uhr fuhren wir los in Richtung Palenque, wo wir dann 14.35Uhr ankamen. Dort konnten wir uns eine sehr große, beeindruckende Pyramidenanlage der Mayas angucken.
Am Hotel Nututun in der Nähe von Palenque kamen wir dann um 16.30 Uhr an.
Nachdem wir auf unsere Koffer gewartet hatten, gingen die meisten erstmal in den Pool.
Die gesamte Hotelanlage ist sehr schön und man fühlt sich ein wenig wie im Urwald.
Hier gab es einen Zwischenfall: Julia wurde von einer Spinne gebissen, die sich in ihrem Handtuch befand, mit dem sie sich abtrocknen wollte. Nach ärztlicher Untersuchung durch einen der 3 mitreisenden Ärzte und Befragung der Hotelverantwortlichen stellte sich der Biss aber als ungefährlich heraus. Julia musste sich nur wieder beruhigen, was sie auch tat und beim Abendessen sprach schon niemand mehr darüber, auch Julia nicht.
Da Herr Weigang heute Geburtstag hat, gab es zur Feier des Tages eine Pinata.
Nach vielen Versuchen schaffte Falk es, die Süßigkeiten zu knacken.
Zum Abendessen trafen wir uns alle in einem Restaurant im Hotel um dort gemeinsam zu essen.


Wg
Zeitplan
6.00: ab Palenque
6.26: an Abzweig nach Ocuzingo
8.30: Picknick vor Ocuzingo (Restaurant Garibaldi)
9.20: Weiterfahrt
11.10: an Agua Azul
13.10: ab Agua Azul
14.35: an Palenque
14.50: an Eingang Ruinas
16.30: ab Palenque
17.50: an Hotel Nututun



Ein Tisch für alle. Abendessen im Hotel Nututun.



Dies wird uns an Spüezialitäten angeboten. Aber wir schauen auch auf unseren Geldbeutel. Spaghetti ist der Renner.



Falk "befreit" die Süßigkeiten.



Das sieht sehr profesionell aus!



Alexa gibt ihr Bestes!



Langsam wird es was!



Der nächste muss ran!



Zum Geburtstag muss man nach mexikanischem Brauch eine Pinata mit verbundenen Augen zerschlagen. Sie enthält Süßigkeiten. Alle anderen feuern mit einem Lied (" Dale, dale, dale, ...") an und warten auf den Zerfall der Figur, in der Süßigkeiten enthalten sind. Trotzdem jährlicher Übung (Herr Weigang hat jedes Jahr in Mexiko seinen Geburtstag) stellt er sich nicht besonders geschickt an, so dass noch andere ran müssen. Achtung: beim Schlagen nicht den Stock verlieren. Wenn der jemanden dann trifft, ...!




"Ich habe mich verlaufen."



Wie hieß die Pyramide?



Das ist aber knapp!



Im Palacio.



Der sogenannte "falsche Bogen" ist ein Charakteristikum der Maya-Architektrur. Die Mayas bauten nie sich selbst abstützende Bögen, wie es zur selben Zeit in Europa üblich war (Rundbögen), sondern ließen die Flanken der Öffnung langsam nach oben, dabei immer etwas überstehend, anwachsen. Zum Schluss legt man eine Platte darüber.



Hohe Stufen für kurze Beine.



Pantomime vor exklusivem Hintergrund.



Ist das die Pyramide des Zauberers?



Viele Stufen! Nicht nur hinauf, auch hinab.



"Im Hintergrund ist der Palacio".




Je weiter oben, desto besser der Blick.



Die größte Ausgrabungsstätte in Mexiko: Palenque.



Wir haben die Ausgrabungsstätte Palenque erreicht.



In Agua Azul, unterhalb der Fälle, kann man baden. Wird Melanie loslassen?



"Wer könnte uns mal fotografieren?"



"Laut hier!"




Vor den Fällen von Agua Azul.



Ein Musikvideo verkürzt die Fahrt! Zu welchem Titel wird hier gerade mitgesungen?



Einheimische neben der Straße.



Straßenschäden treten jedes Jahr am Ende der Regenzeit auf.



Ackerbau mit Treckern statt Tieren.




"Hola!!!"



Ein Kaffeebaum. Aus jder Frucht kommen 2 Kaffeebohnenhälften.



Picknick bei María. Auf ihrem Gelände gibt es einiges zu sehen!




Durch den Urwald Chiapas fährt ein Reisebus mit schlafenden deutschen Gästen.

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