Von Tabea und Stella
Der heutige Tag hat nur einen Programmpunkt. Jeder soll auch Zeit haben, sich auszuruhen, denn die bisherige Reise war sehr anstrengend.
Schon am frühen Morgen um 8.00 Uhr trafen wir uns in der Eingangshalle des Hotels um bis 8.45 zu frühstücken. Es gab gebratene Bananen, Ei mit Schinken, mit Zimt überbackenes Toast, Cornflakes, Chilaquiles usw.. Mit vollem Magen ging es dann auch nach einer kurzen Zeit von 10 Minuten auf Tour im Reisebus in das 20 Minuten entfernte Chamula, wo wir zugleich eine kleine Führung durch das inzwischen moderne Dorf machten.
Durch den netten Reiseführer Victor erfuhren wir viel über das Leben und die Menschen in Chamula. Wie zum Beispiel über das Einkommen des Dorfes: ca. 70% sind Landwirtschaft, 15% Handel und 15% Tourismus. Weitere Fakten: das Dorf liegt auf 2.200 m Höhe, es gibt 75.000 Einwohner. Die Chamulen sprechen einen eigenen Maya – Dialekt, der sich Xotzil nennt. Es gibt weitere 6 Maya-Dialekte, z.B. Nahuatl. Es gibt insgesamt 2 Verwaltungen in Chamula: die offizielle, die sich um die Kontakte zur mexikanischen Politik kümmert und die traditionelle, welche alles Wichtige im Dorf regelt, wie z.B. die Finanzen.
Die Kleidung ist wichtig im Leben der Chamulen. Sie besteht aus Schafswolle. Schafe sind sehr wichtig in dem Dorf, deshalb ist es nicht erlaubt Schafe zu essen.
Zum Haus eines der Einwohner wurden wir vom Reiseführer geleitet. Da dieser mit den Eigentümern des Grundstückes befreundet war. Aus der Besichtigung schlossen wir, dass die Bewohner sehr einfach leben, denn sie haben keine festen Schlafplätze, nur aus Stroh bestehende Rollmatten. Nach der Führung durchs Dorf stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zurück.
Den Rest des Tages hatten wir frei und konnten so die letzen Stunden in San Christobal genießen. Als freiwilliges Angebot gab es eine Führung durch den sehr ausgedehnten Markt, der eine Versorgung und ein Handelsplatz der gesamten Umgebung von San Cristobal ist.
Noch mal Bohnen!
Ordnung im Gemüseverkauf steigert die Verkaufszahlen!
Bohnen, Bohnen, Bohnen. Bohnen, ...
Chile über Chile.
Auf dem Markt in San Cristobal. So schön kann Ordnung sein.
Über schwere Entscheidungen im Supermarkt wird diskutiert.
Wir dürfen eine Chamulahütte von innen sehen: ein Altar, viel Rauch!
Fahrräder sind nützliche Fortbbewegungsmittel, auch hier. Oder Spielzeug für Jugendliche?
Blick in ein Kinderzimmer.
Hühner sinbd sehr wichtig.
Unser im Dorf gut bekannte Führer Victor beschreibt die traditionelle Kleidung der Frauen in San Juan Chamula.
Die Kirche in San Juan Chamula ist nach außen eine Kirche und auch innen mit Heiligenbildern versehen. Im Mittelpunkt des Altars steht aber Maria Guadalupe. Jesus am Kreuz ist daneben, in einem abgeschlossenen Kasten zu sehen.
Der Besuch von San Juan Chamula beginnt auf dem Friedhof.
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