Montag, 11. Oktober 2010

Teppich, Baum und Wolkenmensch


Oaxaca zu unseren Füßen!



Das Observatorium!



Stufen über Stufen.







Crosslauf der besonderen Art zur Erfahrung des Geländes.



Der Ort der Wolkenmenschen.



Monte Albán im Modell.



Im Supoermarkt!





Opfergaben für ??? über der Straße.



Vorsicht! Verkehr.



Einmal den heiligen Baum berühren!



Ein Foto bitte?



Heute ist es möglich: einmal ganz nahe am Baum!




In der KIrche von Tule.



Opfergaben für den Baum von Tule.



Eine Kapelle spielt mexikanische Stücke, aber auch Jazzmusik.



Wir kommen inmitten des Festes zum Baum von Tule an und können sehen, wie hier gefeiert wird.



Hier beginnt der Ort Tule-



Manche Mezcalflaschen enthalten einen Wurm. Die zwei Mutigsten von uns wurmt das nicht!



Die Weberfamilie.



Es werden Andenken und Geschenke gekauft.






Verschiedene Muster.

Im Verkaufsraum: Teppiche von 30$ bis 30000$ oder mehr.



Das charakteristische Zapotekenmuster beschreibt das Leben und das Weiterleben nach dem Tod.



So funktioniert ein Webstuhl!



Farben aus der Cochinilla - Laus, vermischt mit säurehaltigen oder basischen Flüssigkeiten.



Nur bei leichtem Zug im richtigen Winkel gelingt ein Faden, der nicht abreißt.



Hier darf man spinnen!



Wolle kämmen ist schwer und Frauenarbeit.



Jetzt wird gefrühstückt.



Kurzes Warten auf das Frühstück.



Auf dem Weg zum Frühstück


Protokoll vom 11.10.2010
Von Neele und Jonas Kl
Um 7:15 Uhr trafen wir uns zum Frühstück. Wir aßen in einem kleinen Café am Zocalo.
Es gab Hotcakes oder Eier mit Schinken und für alle Toast, Brot, Marmelade und Honig. Zu trinken gab es Kaffee, Kakao und Orangensaft. Gegen 8:55 Uhr fuhren wir zum Weberdorf Teotitlán del Valle, wo uns gezeigt wurde, wie aus Schafwolle Teppiche u. ä. hergestellt wird. Die Wolle wird zunächst gekämmt. Daraufhin werden die Fette in der Wolle durch Waschen mit einer bestimmten Wurzel entfernt,. Dann wird sie in die Sonne zum Trocknen gelegt. Anschließend wird ein Faden daraus gesponnen und dieser wird durch Kochen mit Naturfarben gefärbt. Viele verschiedene Farben erhält man aus Läusen, die auf Kaktusblättern sitzen. Die Läuse werden getrocknet und das Pulver mit basischen oder säurehaltigen Flüssigkeiten zu Farben vermischt. Durch Beifügung einer bestimmten Blattart wird die Farbe dabei auch fixiert.
Um 11:10 sind wir abgefahren in Richtung einer Mezcal - Fabrik. Dies ist ein Schnaps, der aus Agaven gemacht wird.
Um 12:07 haben wir uns zum Dorf Tule begeben, wo einer der größten Bäume Mexikos steht.
Der Baum ist etwa 2000 Jahre alt und wird von den Dorfbewohnern verehrt. Heute war das Fest des Baumes. Es spielten Kapellen und viele Karussels waren aufgebaut. Außerdem durfte man ganz nahe an den Baum herangehen, was sonst nicht möglich ist.
Um 13:10 Uhr haben wir das Dorf verlassen und sind in Richtung eines großen Supermarktes gefahren, wo wir unseren Lebensmittelbedarf für heute und den Flüssigkeitsbedarf für morgen abdecken sollten.
Um 15:17 sind wir in Richtung Monte Alban gefahren, einer alten Ausgrabungsstätte der Zapoteken und Mixteken. Die Bauten liegen auf einer Bergkuppe, etwa 400m über dem Umland. Die Bewohner wurden daher auch Wolkenmenschen genannt.
Am Monte Alban sind wir um 17:05 abgefahren, Richtung Hotels, wo wir etwa eine halbe Stunde später ankamen.
Am Abend können wir im Hotel bleiben oder zum nahen Zocalo gehen. Um 9.00 treffen sich alle im Innenhof des Hotels, ab 10.00 sind alle in ihren Zimmern. Morgen früh sollen wir schon um 4.30 Uhr mit Koffern am Hoteleingang sein. Es geht dann sehr früh weiter.


Wg

Zeitlicher Ablauf:
7.30 Frühstück am Zocalo
8.25 zurück im Hotel
8.52 Abfahrt nach Teotitlán del Valle
9.45 Ankunft
11.10 ab Teotitlán del Valle
11.13 an Mezcal – Fabrik
12.07 ab Mezcal – Fabrik
12.30 an Tule
13.10 ab Tule
13.55 an Supermarkt (auf Strecke nach Monte Alban
15.17 ab Supermarkt
15.30 an Monte Alban
17.05 ab Monte Alban
17.50 an Hotel

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