Freitag, 1. Oktober 2010

Unsere mexikanischen Familien

Alida:
Natuerlich hatte ich es ein bisschen leichter als jemand, der ganz zum ersten Mal ihren Austauschpartner sahen. Alvaro, mein Austauschschueler kannte ich schon vorher, weil er zuvor eine Woche bei mir verbracht hatte.Die Familie von Alvaro ist sehr nett.
Sie hat mich sofort sehr herzlich empfangen. Grosszuegiger Weise hatte die Schwester von Alvaro ihr Zimmer fuer mich abgegeben. Die Familie wohnt in einer Wohnung. Es gibt ein Wohnzimmer, Kueche und Zimmer fuer jedes Familienmitglied.
Und in meiner " Austauschfamilie" kam ich auch zum aller ersten mal mit dem mexikanischen Essen in Beruehrung. Es war keine wirklich schoene Erfahrung fuer mich. So war es fuer mich besonders schwer, die ueberbackenen Bananen zu essen. Zum Beispiel hatte es zum Mittag eine Suppe gegeben. Danach war ich satt. Was ich aber nicht wusste war, dass danach erst der Hauptgang kam...
Eine andere Sache, die fuer mich neu ist: die Familie hat ein Maedchen fuer den Haushalt. Es ist natuerlich sehr schoen, wenn man nach Hause kommt und das Bett ist sehr schoen gemacht, aber ungewohnt ist es schon! Sie verbringt einen Großteil der Zeit bei der Familie und hat auch eine persoenliche Beziehung zu den Kindern.
Zur Schule ist es sehr weit. Jeden morgen fahre ich mit dem Bus zur Schule. Es ist ein privater Bus, der auf die einzelnen Schueler wartet. Das sollte es auch einmal in Deutschland geben! Die Sitze haben enorme Federn, so dass man bei jeden einzelnen Huckel wie wild auf und ab huepft! Abgeholt wurden wir manchmal von einem Fahrer.
Was ich auch sehr komisch fand, war, dass die Katze extra in Organisationen gebracht wurde, um sich auszutoben. weil man natuerlich nicht eine Katze auf die Strasse lassen kann, bei diesem Verkehr!!!
Vieles ist anders in einer mexikanischen Familie, aber wahnsinnig spannend!



Jonas Ka
Meine Familie wohnt in einer Wohnung, die ca. eine halbe Std. von der Schule entfernt ist. Die Eltern sprechen kein Deutsch, Roberto und sein Bruder Armando aber relativ gut. Die Eltern sind sehr nett und haben mich auf dem Flughafen herzlich empfangen. Der Vater arbeitet als Elektroingenieur, die Mutter in einem Restaurant.
Ich finde es hier sehr gut.


Laura K
Meine Gastfamilie ist eine fröhliche und freundliche Familie. Sie verstehen sich untereinander gut und auch Bernardo und Ana streiten sich nicht. Sie haben drei Hunde :) Einen Golden Retriver und 2 Cockerspaniel.
Am Mittag wird warm gegessen, allerdings etwas später als bei uns. Auch das Essen an sich ist doch sehr anders, aber es schmeckt nicht schlecht. Zum Beispiel gab es gestern eine Nudelsuppe (die war seeehr lecker) und Tortillas (in miniform).
Sie bemühen sich sehr, dass es mir hier gefällt. Ich habe sogar Anas Zimmer bekommen.
Der Tagesablauf:
Morgens um 6 werden wir von Anne (Anas Mutter) geweckt. Ich gehe dann duschen und mache mich fertig. Wir frühstücken nicht, obwohl sie es mir immer wieder anbieten. Wenn wir drei dann fertig sind, dann fährt uns Anas Mutter um c. 6.30 zur schule. Diese Fahr dauert nur 5 Minuten und geht nur durch das Wohngebiet, sodass ich von dem chaotischen Verkehr, der auf den großen Strassen herrscht, eigentlich nichts mitbekomme.
In der Schule hat dann jeder sein eigenes Programm und nach der Schule wird dann jeder zu der Zeit abgeholt, zu der er Schluss hat.
Meinen Gastvater sehe ich nur ganz wenig. Morgens sehe ich ihn nicht und abends kommt er spät nach hause. Aber trotzdem ist es in meiner Familie sehr schön.


Jill und Isabell
wir wurden alle sehr nett am flughafen empfangen.
die familien sind sehr freundlich und herzlich zu uns. sie bemuehen sich sehr darum, dass wir uns bei ihnen wohlfuehlen.

das essen:
es wird in der regel später serviert als bei uns in deutschland.
es ist sehr speziell. die meisten speisen sind sehr scharf und es gibt sehr viel mit käse.
teilweise ist es sehr unangenehm, wenn man der familie beichten muss, dass es uns nicht schmeckt. aber sie haben verständnis dafür.
die familie ist sehr wichtig fuer die mexikaner und sie halten immer zusammen.
alle haben eine vorliebe fuer deutsche suessigkeiten.

die Zimmer:
Jill:
Ich habe ein schoenes Zimmer, dass ich mir mit Nina und Jana (einer Austauschschuelerin fuer ein Jahr hier teile).
Wir haben auch ein eigenes Badezimmer.
isabell:
mein zimmer ist auch sehr schoen. ich habe ebenfalls ein eigenes badezimmer.
mein zimmer ist dekoriert mit einer mexikanischen flagge und einer deutschen.
sonst gibt es eine sache, die anders ist. im haus werden nie hausschuhe getragen! :D

Jill: In meiner Familie gibt es auch noch Angestellte: einen Chauffeur, der uns morgens zur Schule faehrt und eine Haushaltshilfe, die das Essen kocht.


Robin
Nach der Ankunft wurde ich sehr nett von meiner Austauschfamilie empfangen. Der Vater hat mir meine Tasche abgenommen und wir sind zusammen nach Hause gefahren. Zu hause angekommen haben wir Tortillas gegessen. Mein Austauschschüler spricht sehr gut deutsch. Ich habe nur manchmal Probleme mich mit den Eltern zu verständigen, da sie beide nur spanisch können. Aber wenn ich etwas nicht verstanden habe, übersetzt es mir der Mexikaner. Die Familie ist sehr nett und fährt uns jeden Morgen zur Schule und holt uns auch wieder ab. Die Schule gefällt mir sehr gut, da hier alle fast fließend deutsch
sprechen. Am Wochenende fahren wir zum ''Six Flags,, , einen sehr großen Freizeitpark. Mir gefällt es hier sehr gut.



Sophia
Da die Grosseltern meiner Gasteltern aus Deutschland ausgewandert sind und die Mutter meiner Gastmutter Mutter auch auf die deutsche Schule gegangen ist, sprechen beide sehr gutes Deutsch.
Meine Gastmutter arbeitet bei der mexikanischen Station der ARD.
Oft werden sie auch von dem Lebensgefaehrten meiner Gastmutter besucht, der meistens in New York lebt und arbeitet.
Sie wohnen in einem Reihenhaus, das etwas weiter von der Schule entfernt liegt.
Am Wochenende wollen wir raus aus Mexico-City in ihr Landhaus nach Amatlan fahren, ich freue mich schon sehr darauf!


Annika
In der Gastfamilie ist es sehr schoen, doch das Essen ist anders. Gestern waren wir auf einem kleinen Markt und wir haben schon ein Andenken gekauft, eine Zuckerdose. In der Kirche ist es sehr schoen und die Decken und Waende sind mit Gemaelden und Bildern verziert. Heute kochen Diana und ich in unserer Familie.
Annika



Meret
Die Gastfamilie ist sehr nett, aber im Moment wohne ich noch bei der Tante. Dort wohnt auch noch die Cousine meiner Austauschschuelerin und ein anderer deutscher Austauschschueler und natuerlich meine Austauschschuelerin. Mittags sind wir essen gegangen, typisch mexikanisch.
Wir unternehmen viel und ich lerne viel ueber Mexiko.



Jenny:
Meine Gastfamilie ist total nett.
Mit Brenda, der Tochter, rede ich eigentlich immer Deutsch, mit der Mutter rede ich die meiste Zeit eine Mischung aus Deutsch und Englisch und mit dem Vater spreche ich auf Englisch.
Der Vater macht die ganze Zeit Witze und ist im Allgemeinen sehr witzig. Morgens muss ich immer um 5:30 Uhr aufstehen, weil wir relativ weit wegwohnen und lange mit dem Auto fahren müssen. Das Autofahren ist sowieso ein Abenteuer für sich. Anschnallgurte sind nur zur Deko da (Spass), Verkehrsschilder sind Vorschläge und keine Vorschriften und die Lieblingserfindung am Auto ist die Hupe. Meine Gastfamilie hat zwei Hunde, welche beide total süss sind.



Jonas
Als ich in der Familie ankam, fühlte ich mich sofort willkommen. Wenn ich etwas möchte oder brauche, darf ich mich frei bedienen.
Da der Vater Deutscher ist, kann ich mich auch gut mit der Familie verständigen. Dieses Wochenende will die Familie mit mir nach Acapulco fahren, worauf ich mich sehr freue. Die Familie besitzt ein großes Haus und lebt in einer eher ruhigen Gegend.
Alles in allem gefällt mir die Familie sehr


Majbritt
Die Mitglieder meiner Familie sind alle sehr freundlich und haben mich am Flughafen herzlich mit einem Luftballon empfangen! Die Eltern sprechen beide ganz gut Englisch und die Kinder (Carlos,14; Constanza,11) Deutsch. Am Wochenende wollen sie mit mir einen Ausflug machen. Ich gehe mit Carlos zur Schule und verstehe mich gut mit ihm. Ich freue mich auf die restliche Zeit mit ihnen!


Annika Steinmeier
Das Leben in einer mexikanischen Familie unterscheidet sich in mancher Hinsicht von dem einer deutschen Familie. Meine Gastfamilie besteht aus Fernanda, meiner Gastschwester, ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester und ihrem kleinen Bruder. Außerdem gibt es ein Hausmädchen, das den ganzen Tag über da ist. Jeden Morgen werden wir um 6 Uhr von zu Hause abgeholt und zusammen mit einem anderen Mädchen zur Schule gefahren und danach wieder von der Schule abgeholt.
Mit dem Bus fahren wir nie. Es ist schon toll, jeden morgen von einem Chauffeur abgeholt zu werden, aber ganz anders als in Deutschland. Wenn wir dann nach Hause kommen, steht das Essen schon bereit, das entweder die Mutter oder das Hausmädchen gemacht haben. Während des Essens räumt das Hausmädchen ab und gibt uns Essen. Ein richtiger Service ist das aber erst einmal eine kleine Umstellung. Man muss sich erst daran gewöhnen, nicht aufzustehen und sich selber etwas aufzutun oder sein Geschirr abzuräumen.
Alles in Allem ist meine Gastfamilie sehr nett und nach kurzer Eingewöhnung kann man sich dort schnell gut zu Hause fühlen.

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